Dienstag, 28. November 2017

Musikalisches Głyk bei duomet

Die 300 Köpfe im Publikum schwenken nach rechts. Unmittelbar nach dem Piano-Synthesizer-Solo von Rafał Stepien setzt das Schlagwerk zum Solo an. Und es macht seinem Namen alle Ehre. Mit maschineller Präzision holt Irek Głyk Klänge aus Becken und  Trommeln, die sich nach mehreren Minuten hypnotisierender Rhythmen extatisch entladen.

Von ihm, vom Vater, muss sie es wohl haben, das musikalische „G‘spür“. Denn mit nur 20 Jahren ist Kinga Głyk nicht nur der neue, weibliche Stern am Jazz-Himmel. Sie steht als einzige Frontfrau einer polnischen Jazzband an diesem Abend in der Verladehalle von duomet im Licht der Fabriksscheinwerfer. Mit dem charmanten wie gutaussehenden "Fräulein Basswunder" zieht auch gleich ein Hauch von Glamour in die technisch-funktionale Umgebung mit ein. 

Bereits zum dritten Mal lud duomet zu sich ein und bot sprichwörtlich Klangraum für den diesjährigen Abschluss des Kulturfestivals „Klangraum  im Herbst“ am 18. November.

„Mir ist es ein persönliches Anliegen und ein Genuss, mit außergewöhnlichen Künstlern Kultur und Technologie zu verbinden“, erklärt Geschäftsführer Willi Hilbinger seine Motivation als Sponsor des Abends.

Diese Verbindung aus Purismus und Emotion ist gelungen: Eine einzigartige Funk-Jazz-Performance einer authentische Entertainerin hinterlässt ein Publikum mit dem Wissen rund um das Glück, hier eine der morgen „ganz Großen“ erlebt zu haben. 

 

Die 300 Köpfe im Publikum schwenken nach rechts. Unmittelbar nach dem Piano-Synthesizer-Solo von Rafał Stepien setzt das Schlagwerk zum Solo an.

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